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Diesen Freitag werden es bereits 4 Wochen, die ich nun wieder zurueck bin. Wirklich gluecklich bin ich darueber noch nicht, denn ich vermisse Amerika wirklich sehr. Aber ich habe mir vorgenommen, so schnell es geht, wieder zurueck zu fliegen und meien Gastfamilie und meine Freunde zu besuchen. Mein Plan ist es nun aber vorerst im Oktober mein Studium zu beginnen, um wieder ein wenig Alltag in mein Leben zu bringen und alles wieder neu zu ordnen.

Das wird vermutlich der letzte Eintrag sein, denn ich bin wieder hier und das Jahr in Amerika ist vorbei…

In der Nacht vom 27.03.zum 28.3.2009 hab ich kein Auge zugemacht. Zunaechst haben meine Gastmutter, Nicole und ich unser langgeplantes abschiedsdinner vorbereitet. Die Gaeste kamen relativ spaet. Als Vorspeise gab es einen Salat mit Thunfisch. Hauptgang war Huehnchen in Yoghurt-Curry-Mantel udn als Nachtisch gab es die Spezalitaet meines Gatsvaters und mir: Karamellisierte Birnen auf Vanillepudding. Am Ende des Dinners hatten meine Family und die Family der besten Freundin noch ein paar Geschenke fuer mich, u.A. einen 200Dollar Jogginganzug fuer die Reise und sauteure Unterwaesche. Nachdem das alles geschafft war bin ich mit Nicole und Ray ins Kino gefahren und habe mir „Haunting in Connecticut“ angeguckt, der genau an meinem letzten Tag veroeffentlicht wurde. Gegen 4 Uhr morgens war ich dann zuhause, um zu duschen, da mein Fahrer um 6 Uhr kommen sollte, um mich und dann Andrea abzuholen und zum Flughafen zu bringen. Eine halbe Stunde vor meiner Abreise war ich fertig und miene Gatsmutter war auch schon wach. Also sass ich mit ihr und Nicole auf meinem Bett und wir haben gewartet und erzaehlt. Dann war es soweit. Es klingelte und es war Zeit vorerst Abschied zu nehmen.

Da fuhr ich nun…Auf dem Weg zum Flughafen mit Andrea. Auf dem Weg nach San Francisco. Unser Flug war recht angenehm nur etwas lang, aber auszuhalten. Angekommen am Flughafen von San Francisco erschlug uns erst einmal die Waerme und wir waren verargert darueber, dass wir die voellig falschen Sachen eingepackt haben und nun mit dickem Pullover herumstanden. Nach einer 30-minuetigen Nachdenkpause, was wir nun machen, haben wir uns entschlossen den Weg zum Hostel zu suchen. Das war relativ einfach, aber zeitaufwaendig. Kurz vor unserem Ziel haben wir uns noch einen Kaffee im Starbucks geleistet. dann im Hostel angekommen, blieb nicht viel Zeit zum Ausruhen, da uns nur wenig Zeit blieb alles zu besichtigen. Sachen aufs Bett geschmissen, so luftig wie moeglich angezogen, sind wir dann losgestiefelt. Fuer den ersten angebrochenen Tag haben wir uns entschlossen uns nach Shoppingmoeglichkeiten umzuschauen. Jedoch war da nicht viel zu finden und so richtig Geld war auch nicht vorhanden. Also haben wir uns doch fuer Sightseeing entschieden und sind zum Bay gegangen und haben die Sonne und das Wasser genossen. Voellig fertig sind wir dann gegen Abend zurueck im Hostel gewesen und sind beinahe tit ins Bett gefallen.

Am naechsten Morgen sind wir frueh losgelaufen. die Strassen sind unglaublich steil und schwer zu ueberwinden. Man kann sagen wir wurden dort zum Bergsteigen trainiert. Unser erstes Ziel an dem Tag war die Fisherman´s Wharf, von wo aus man ebenso Alcatraz sehen konnte. Jedoch haben wir uns entschlossen nicht auf die Insel zu fahren, da es zu preisintensiv fuer uns war. Danach sind wir an der Promenade langgelaufen in Richtung Golden Gate Bridge, die wir aber ebenfalls nur aus der Ferne gesehen haben, da wir zu faul waren so weit zu laufen. Auf Kamera konnten wir sie trotzdem festhalten und das war uns eindeutig genug. Anschliessend sind wir nach Japantown gegangen, was nicht so aufregend war. Danach haben wir uns im Castro wiedergefunden, welches der Bezirk der Homosexuellen in San Francisco ist. Das war recht aufregend. Andrea und ich haben uns in ein Starbucks gesetzt und einfach nur die Leute beobachtet. Und das war es dann auch fuer Tag 2.

Am dritten Tag sind wir zuerst mit dem beruehmten Cable Car gefahren, was bei uns als Strassenbahn bekannt ist und nur halb so beruehmt ist. Diese hat uns bis zur Lombard Street gefahren, die nur so bekannt ist, da sie im Slalom einen Berg hinunterfuehrt und mit Bueschen geschmueckt ist. Aber schoen war es trotzdem, zumal das Wetter auch sehr gut mitspielte. Die Fotos davon waren im Kasten und es konnte weitergehen. Naechste Ziel war noch einmal die Fisherman´s Wharf. Diesmal haben wir einen genaueren Blick auf das Pier 39 geworfen, wo sich das Aquarium befindet, in dem wir aber, ebenfalls aus Preismangel, nicht waren. Nocheinmal an der Promenade entlang spaziert, haben wir einen Steg gefunden, der einen wunderschoenen Ausblick auf das Wasser und auf die BayBridge bot, die Oakland und SanFrancisco verbindet und nach Treasure Island fuehrt.

Nach dem vielen Sightseeing wurde es Zeit fuer unser Abendbrot. Dazu sind wir in einen SushiClub gegangen. Das Essen war sooo lecker und auch noch guenstig, was man in Amerika selten findet.

“ I left my heart in San Francisco“

Am naechsten Tag ging es gegen Mittag zurueck zum Flughafen und somit nach Las Vegas. Dort am McCarran Airport angekommen, standen dort die ersten „einarmigen Banditen“. Nur ein schnelles Foto und weiter ging es zum Hostel, welches auf dem beruehmten Las Vegas Strip sein sollte. Dem war auch so, nur hatte uns niemand mitgeteilt, dass es ganz am Ende des Strips war und dort alle snicht mehr so rosig, sondern eher angsteinfloessend aussah. Ich war ein wenig enttaeuscht von Las Vegas. Alles war gross und so wie man es aus dem Fernsehen kennst, aber alles dreht sich wirklich nur um Casinos. Und alles was es zu sehen gab, waren die Casinos und diese waren auch alle an einer Strasse entlang aufgereiht. Mehr ist in Las Vegas nicht los. Sobald man von dem Las Vegas Boulevard abkommt, ist man von gaehnender Leere umgeben. Somit mussten wir feststellen, dass ein Tag vollkommen ausreicht. Wie dem auch sei. Spass hatten wir trotzdem jede Menge. Zuerst haben wir die Mall unsicher gemacht. Jedoch nur mit unseren Augen, den Geld war immer noch Mangelware. Wir wussten wir konnten in jedes Hotel, um uns dort umzuschauen und Fotos zu machen. Am Anfang noch ein wenig schuechtern udn unbeholfen, haben wir alles Mut zusammengenommen und sind in das erstbeste Hotel gegangen, wo wir auch sofort den Christian Audigier Nightclub entdeckten. Dann im Hotel Treasure Island findet alle paar Stunden eine Inszenierung statt, in der sich zwei Piratenschiffe bekriegen. Das eine besetzt von wirklich sehr attraktiven Fraune und das andere on durchaus ebenso attraktiven Maennern. Natuerlich gewannen die Frauen. Das war auf jeden Fall eine sehenswuerdige Show. Danach haben wir uns noch einige weitere teuere und bekannte Hotels angesehen, wie das Bellagio mit seiner Wasserfontaenenshow. Und zudem haben wir uns noch den Nachbau des Pariser Eiffelturms angesehen. Am Spaeten Abend waren wir dann mit meinem Gastvater im Ventian Hotel verabredet, da er dort auf Geschaeftsreise war. Wir haben zusammen BlackJack gespielt und uns anschliessend nocheinmal voneinander verabschieden muessen. Aber ich muss sagen, dass das ein gelungener Abend war.

Am naechsten Morgen musstenw ir unsere Sachen auch schon wieder packen, da es zurueck nach New York gehen sollte. Jedoch erst gegen 22 Uhr, also hatten wir noch den ganzen Tag, um uns weitere Hotels anzusehen. U.a. sind wir zum Luxor Hotel gegangen und zum Excalibur Hotel, zum New York New York, vor dem ein Nachbau der Freiheitstatue stand. Das beste Hotel ueberhaupt war fuer mich jedoch das Hard Rock Hotel, in dem ich zuerst auch eine Nacht buchen wollte, die dann aber meinen Geldrahmen gesprengt haette. Auf dem Rueckweg zum Hostel, wo wir unser Gepaeck noch holen mussten und auf unseren ShuttleBus warten mussten, haben wir uns noch die beruehmten Wedding Chapels angesehen, wo Andrea und ich in einer Kirche sogar gefragt wurden, ob wir nicht heiraten wollen. DAnn wurde es Zeit fuer uns zum Flughafen zu fahren und auf unseren Flieger zurueck nach New York zu warten.

 Wie gesagt, Spass hatten wir auf unserer Reise jede Menge und ich bin froh, dass ich diese Erfahrungen mit Andrea teilen durfte, die mir in meinem Jahr als Au Pair in Amerika wirklilch ans Herz gewachsen ist und die ich jetzt schon unheimlich vermisse.

Am allerletzten Tag hatte Ray ein Hotelzimmer gebucht, wo meine Koffer auf mich warteten. Ich konnte mich dort noch ein wenig zurueckziehen und auf meine Abreise vorbereiten, waehrend er arbeiten gefahren ist. Ich musste meine Koffer nocheinmal umapacken, da noch unerwartetes Gepaeck hinzukam. Danach sind wir noch zum Mittag essen gegangen und haben Andrea von zuhause abgeholt, um zusammen zurueck zum Flughafen zu fahren. Wir lagen gut in der Zeit bis ein komisches Gefuehl in mir aufstieg und ich auf meinen Zettel, mit meinen Abreiseinformationen geguckt habe und mit entsetzten feststellen musste, dass mein Flug bereits eine Stunde frueher als vermutet abhebt. Wie das ist, wenn man in Eile ist, kamen wir in einen Stau, der sich jedoch gluecklicherweise schnell aufloeste. 30 Minuten vor Abflug sind wir dann am Flughafen angekommen und ich hatte immernoch das Problem, dass ich einchecken musste und auch noch durch die Kontrolle musste. Ich musste mir eine Ausrede einfallen lassen, damit ich schnellstmoeglich mein Gepaeck einchecken konnte, da sich sehr lange Schlangen vor den Check-Ins gebildet hatten.  Zu meinem Glueck ist dann auch nicht aufgefallen, dass eines meiner Gepaeckstuecke Uebergewicht hatte. Im Endeffekt noch rechtzeitig am Flieger angekommen, ohne eine vernuenftige Verabschiedung von Andrea und Ray, musste ich noch geschlagene 45 Minuten warten bis der Pilot ueberhaupt Anstalten gemacht hat, in die Luft zu kommen. Als es dann soweit ueberkam mich meine Trauer doch unerwartet stark und ich habe die ersten 20 Minuten in der Luft nur geweint und wollte am liebsten wieder austeigen.

Nun bin ich wieder da und freue mich auch alle wieder um mich zu haben. Trotzdem kann cih es kaum erwarten wieder zu Besuch nach Amerika zu fliegen.

Final Comment

So meine Lieben,

 

hiermit leite ich meinen letzten Kommentar aus Amerika ein.

 

Die Aufregung steigt, denn am Samstag in der Frueh geht es los nach San Francisco. Die Koffer sind gepackt. Meine Gastfamilie kommt heute nacht aus Puerto Rico zurueck. Morgen wird dann ein schoenes Dinner zusammen gekocht. Ausserdem ist ein Kinobesuch mit Freunden geplant und ein letzter Besuch bei Dunkin Donuts.

In den letzten zwei Wochen ist hier noch so einiges passiert. Vorletzten Sonntag hatte Andrea Geburtstag und wir sind am Samstag davor, dass erste Mal in einen Club gegangen. Denn am Nachmittag des Tages habe ich einen Hundetrainer namens Ray kennengelernt. An einem anderen Abend waren wir z.B. noch zusammen indisch essen und anschliessend sind wir zum Rockefeller Center  in Manhattan gefahren. Des Weiteren waren wir Snowboarden, was unheimlich viel Spass gemacht hat, aber auch schrecklich wehtat. Am Dienstag waren wir in Easton, CT auf einem Friedhof, auf dem eine verstorbene Frau herumgeistern und ihr Unwesen treiben soll. Jedoch ist uns nichts begegnet bis uf die Polizei, als wir unerlaubt auf das Grundstueck einer alten Irrenanstalt gefahren sind. Aber gluecklicherweise waren die 3 Officer verstaendisvoll und haben uns gehen lassen.

Am vergangenen Samstag hatte Andrea ein Sleepover bei mir, da meine Gasteltern nicht da waren und wir am Sonntag zusammen nach New York City gefahren sind, um uns das Musical CHICAGO am Broadway anzusehen. Somit konnte ich auch das von meiner To-Do-List streichen.

Heute habe ich dann endlich mein Konto geschlossen und mich von meiner Betreuerin verabschiedet. 

Ein wenig traurig macht es mich nun doch, das alles hinter mir lassen zu muessen, obwohl ich auch mindestens genauso aufgeregt bin wieder nachhause zu kommen. 

Damit verabschiede ich mich von hier, denn den naechsten Kommentar werde ich wohl erst wieder aus Deutschland schreiben koennen. 

Bis Bald! Eure Jessi

Vor einigen Tagen habe ich nun endlich meine Flugdaten bekommen. Was fuer eine Aufregung. Ich fliege am 2.4 um 15.55Uhr, amerikanischer Zeit, vom J.F. Kennedy Flughafen los, lande dann erst in Frankfurt und fliege dann weiter nach Berlin. Wenn alles gut geht und es keine Verspaetung gibt, setze ich meinen Fuss am 3.4 um 8.50 Uhr auf deutschem Boden. 

Zudem habe ich vorgestern meinen Flug nach San Francisco und Las Vegas gebucht. Am 28.3 um 8.10 Uhr fliege ich mit Andrea zuerst nach San Francisco, dann machen wir uns am 31.3 fruehs auf den Weg nach Las Vegas. Am 1.4 nachts geht es dann von Las Vegas aus nach Mineapolis, Zwischenlandung, und dann zurueck nach New York, wo ich dann einige Stunden am Flughafen verbirngen werde und mich seelisch und moralisch auf meine Heimreise vorbereiten werde.

Hier schonmal ein kurzes Fazit vorweg: Ich bin froh, dass es dem Ende zugeht und ich wieder nachhause kann. Ein Jahr alleine in Amerika war eine schoene Erfahrung, die ich jedoch nie wiederholen werde. Ich vermisse und denke an euch. Wir sehen uns in 28 Tagen!!!

Geniesst die letzten Tage OHNE mich, denn, wenn ich zurueck bin, geht es wieder anders lang.

Da hier nun eine ganze Weile nichts passiert ist, wird es wieder einmal Zeit fuer ein aufregenden Kommentar.

Und zwar bin ich vor einigen Tagen mit 3 anderen Au Pairs nach Orange County zu den beruehmten Orange County Choppers gefahren, die uebrigens nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns in Deutschland sehr bekannt sind. 

Am Morgen ging die Reise mit dem Auto los. Genau kalkuliert, sollte die Fahrt ungefaehr 1 1/2 Stunden in Anspruch nehmen, aus denen aber schnell 2 1/2 Stunden geworden sind, da wir bereits 3 Mal an unserem Ziel vorbeigefahren sind. Nachdem wir einen Tankstellenwart gefragt haben, wo wir denn die American Choppers finden koennen, war es ganz einfach und wir sind nach langer Suche an unserem Ziel angerufen. Zunaechst war die Enttaeuschung gross, da wir nicht mit einem angebauten Souvenirshop gerechnet haben, sondern dachten, dass wir einfach nur die Werkstatt finden und den Jungs bei der Arbeit zugucken koennen. Doch weitgefehlt. Die Werkstatt konnte man sich zwar durch eine Scheibe angucken, jedoch war es Sonntag. Und selbst diese Maenner haben mal einen freien Tag. Unser Pech, dass es ausgerechnet dieser Tag war. Jedoch gab es in dem Laden einiges zu sehen. Schicke Motorraeder, die sich nur schwer fotografieren lassen, da sie so gross und eigentlich auch ziemlich unfoermig sind. Also, wenn ihr euch die Bilder anschaut: Die Maschinen sahen noch dreimal besser aus, als auf den Fotos.

Kurzfristig haben wir uns entschlossen an einem Sonntag nach Boston zu fahren, um uns die weltberuehmte Harvard Universitaet anzusehen. Mit dem Auto und 4 anderen  Au Pairs im Gepaeck sind wir in der Frueh losgefahren. Die Strassen waren glatt und es hat immer noch geschneit, doch davon haben wir uns nicht abhalten lassen. Nach einer Stunde haben wir die erste und letzte Pause gemacht, um ein energiereiches Fruehstueck bei Starbucks zu tanken. Und dann konnte es weitergehen. Mit 130 km/h, bei erlaubten 80 km/h sind Chrissi, Nadine, Andrea, Anna und ich ueber den Highway geduest. Nach 3 Stunden Fahrt, haben wir es geschafft. Der Schnee war hoeher als vermutet, deshalb hatte ich auch als einzige nicht die richtigen Schuhe an und mir etwas zurechtgefroren. Wie dem auch sei. Zuerst sind wir zum Informationszentrum gelaufen, um ueberhaupt ersteinmal einen Ueberblick ueber den grossen Campus zu bekommen. Dann, bewaffnet mit einem Stadtplan und einem Campusplan, haben wir uns auf den Weg gemacht. So berauschend war die Universitaet dann aber doch nicht. Wir haben uns jedes einzelne Gebaeude angesehen und etwas genauer dann auch das Juragebaeude, wo bereits „Natuerlich Blond“ mit Reese Witherspoon gedreht wurde. Das blieb dann auch das einzige Highlight auf dem Campus. Ausgelaugt durch die Kaelte sind wir dann noch in einen Souvenirshop gelaufen und dann ENDLICH in ein Restaurant. Womit ich dann auch zum absoluten Hoehepunkt der Bostonreise kommen moechte. Jeder hatte sich etwas bestellt. Der Kellner war nicht unbedingt der netteste, aber das konnte unsere gute Laune nicht verderben. Nachdem dann alle geklagt hatten, dass sie so vollgefressen seien, liessen wir uns noch zu einem Nachtisch hinreissen. Als es dann ans bezahlen ging, lief alles etwas durcheinander, da der Kellner zwischendurch immer wieder weggelaufen ist. Ich war die einzige die mit Visa Karte bezahlt hatte, da ich, seitdem ich mein Konto fuer mich habe, nie mehr Bargeld in der Tasche habe). Jedenfalls hatte er dann Steuck  fuer Stueck das Geld der anderen eingesammelt – bis auf Andreas, die ihr Geld dann wieder eingesteckt hatte und gegangen ist. Die letzten waren wie immer…Nadine und ich. Wir musste dann hinhalten, als der Kellner wiederkam und fragte, wo denn das Geld unserer Freudnin Andrea hin ist. Mit vorgespielter Ahnunglosigkeit ahben wir uns dann aus dem Staub gemacht. (Mein schlechtes Gewissen hat mich den Rest des Ausflugs weiter geplagt). 

Es war noch zu frueh, um nachhause zu fahren, somit haben wir beschlossen auch noch nach Povidence, der Hauptstadt von Rhode Island, zu fahren. Dort haben wir uns nur das Capitol angeguckt und sind dann wieder 3 Stunden nachhause gefahren.

Ein lustiger Ausflug, in dem wir auch jede Menge Fahrtkosten und Hotelkosten gespart haben.

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