…besonders ein aufregender Urlaub mit meinem Freund in der Stadt, die niemals schlaeft:NEW YORK CITY.
Voller Erwartungen bin ich am Samstag, den 5.07.2008 zum JFK-Flughafen gefahren. Nach einer Stunde Zugfahrt und 30 Minuten Busfahrt hab ich mein Ziel endlich erreicht. Doch ohne Wissen ueber die Flugnummer, die Airline oder dem Abreiseort in Deutschland bin ich nicht weit gekommen. 60-minuetiges Warten am Terminal 1 bis mir erst einmal eingefallen ist, dass ich doch gar nicht weiss, wo Familie Mucke landen soll. Also machte ich mich nach langem Nichtstun auf den Weg zum Terminal 3, Economie Class, um nach Informationen zu betteln. Als erstes wandte ich mich an DELTA-Airline, wo man mir sagte, dass sie mit meinen Informationen, die nur aus Nachnamen und AbflugsLAND bestanden, nichts anfangen koennen. Doch die Idee, meine Schwester um Hilfe zu fragen, trug Fruechte. Sie nannte mir ihren Abflugsort, Abflugszeit und Airline im Oktober, womit ich wieder zurueck zur DELTA-Airline ging, um nochmals mein Glueck zu versuchen. Und: Tatsaechlich. Ein weitaus netterer Angestellte der Fluggesellschaft, als ich ihn zuvor hatte, konnte mir helfen und nannte mir nach geschaetzten 15 Minuten eine Flugnummer. Doch ich wusste immer noch nicht zu welchem Terminal ich laufen musste. Gott sei Dank ist Jessi immer ueberpuenktlich und hatte also immer noch 1 von 4 Stunden. Also ging ich zur ersten Option, die er mir nannte: zurueck zu Terminal 1. Der Herr von AIR FRANCE sagte mir dann, dass dieses Flugzeug in Terminal 4 landen wird: In ungefaehr 30 Minuten!!! Und es ist ja nicht so, dass der Flughafen winzig ist, deshalb nahm ich meine Beine in die Hand und rannte zu Terminal 4, bis ich mich dann auch noch verlaufen hatte. Das Flugzeug mit meinem Besuch sollte 16 Uhr landen. Voellig verschwitzt und stinkend bin ich 15.45 Uhr am richtigen Terminal angekommen. In der Nachricht, die Christoph mir geschrieben hat, stand, dass er jetzt noch durch die Kontrolle muss und anschliessend das Gepaeck holen muss. Also sass ich noch ungefaehr 45 Minuten, immer noch ausser Atem, und wartete…und wartete..und wartete. Ich entschloss noch eine Zigarette rauchen zu gehen, um meine Aufregung ein weing zu mindern, obwohl ich schon an die 15 Zigaretten an dem Tag geraucht hatte. Als ich zurueck kam, sah ich schon UTE und ANDREAS, Christophs Eltern. Beim Umarmen hab ich mir gleich erstmal die Schulter verrenkt. Geheult und gezittert hab ich natuerlich auch. Kurz gesagt: ich war am Ende und heilfroh, dass sie endlch da waren, denn fuer einen Moment dachte ich wirklich, ich bin immer noch am falschen Terminal. Letztendlich zu Atem gekommen, erzaehlte ich wild drauf los ohne Luft zu holen, denn ich hatte sovieles zu berichten. Dann sind wir erst einmal mit Taxi zum Hotel gefahren, wo dann auch nicht alles lief wie geplant, so dass Familie Mucke fuer die erste Nacht in das Hotel auf der anderen Strassenseite ziehen musste, da keine Reservierung in dem eigentlichen Hotel vorlag. Gesagt, getan. Nach einigen Minuten der Ruhe, haben wir uns auf den Weg zum Times Square gemacht und anschliessend haben sie mich zum Zug gebracht, denn ich musste ja am naechsten Morgen wieder arbeiten.
Am Sonntag habe ich morgens fuer 2 bis 3 Stunden auf die Kinder aufgepasst und bin dann, wieder voellig aufgeregt, gegen MIttag mit dem Zug zurueck nach New York City gefahren, wo ich schon an der Grand Central Station erwartet wurde. Wieder ueber den Times Square laufend, war ich verdammt gluecklich meinen Mucki endlich wieder umarmen und kuessen zu koennen, obwohl ich am Sonntag wieder zurueck musste. Aber wir haben an dem Tag trotzdem viel erlebt, denn wir sind ins Empire State Building gegangen und sind bis hoch in die 86. Etage gefahren, wo der Blick ueber New York City einfach unbeschreiblich war, obwohl jedes Bild, das ich gemacht habe, gleich aussieht.
Aber dann, am Montag habe ich Familie Mucke von meinem Bahnhof in Greeniwch abgeholt, um ihnen einen bisschen naeher zu bringen, wo ich wohne. Abgesehen davon, dass wir nur zur GALLERIA, ein grosses Einkaufszentrum, gekommen sind, hat es sich doch gelohnt, denn ich hab von meinem Schatz bereits meine allesgeliebten EdHardy-Stiefel bekommen und ich habe ihm zum Geburtstag eine tolle Fossil-Uhr gekauft. Nachdem dann alle zufrieden waren, wollten wir zurueck nach New York City. Die Sache hatte nur einen Haken, denn meine Gastmutter Viosa wollte nicht, dass ich das Auto ueber Nacht am Bahnhof stehen lasse und schon gar nicht fuer 2 Naechte,. Also sind wir zu dem Haus meiner Gasteltern gefahren, wo wir beschlossen haben, dass ich nur schnell reingehe und meine Sachen hole. Als ich dann gehen wollte, fragte mich mein kleines Gastkind Layla, wann mein Freund denn endlich einmal kommt, um uns hier zu besuchen. Da drehte ich mich mit hochrotem Kopf zu Viosa um und meinte nur, dass sie bereits draussen stehen und warten. Keiner kann sich vorstellen, wie peinlich mir das in dem Moment war. Naja, die Stimmung war kuehl und ich wollte nur so schnell wie moeglich ein Taxi rufen und wieder gehen. Das Taxi sollte 20 Minuten spaeter kommen, deshalb sind wir vor zum Tor gelaufen, um der ganzen unangenehmen Sache aus dem Weg zu gehen. Nach gefuehlten 45 Minuten wurden wir endlich abgeholt und zurueck zum Bahnhof gefahren fuer uebertriebene 20 Dollar. Am spaeten Nachmittag in NYC angekommen sind Mucki und ich noch nach SOHO, Little Italy und Chinatown gefahren und teilweise auch mit Taxi gefahren, denn dort war es schon nicht mehr ganz so teuer. Ich habe eine Tasche ergattert, aber wirklich viel gesehen hat man nicht, denn es sah alles gleich aus, bis auf Little Italy, eine kleine Strasse, die an unseren jaehrlichen Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt erinnert. Als es dunkel wurde sind wir wieder zum Madison Sqaure Garden gefahren, wo wir noch einige Zeit sassen und einfach nur unsere Zweisamkeit genossen haben.
Am Dienstag haben wir ausgeschlafen. Waehrend Christophs Eltern eine 4-stuendige Stadtrundfahrt durch NYC gemacht haben, sind wir zwei nach Brooklyn gefahren, um ueber die Brooklyn Bridge zu laufen und danach ein leckeres Eis zu essen. Das Wetter war wahnsinnig warm, sodass wir eine Abkuehlung im Wasser genommen haben.Nachdem wir also wieder einmal jede Menge Blocks gelaufen sind bis uns alles wehtat, haben wir uns entschlossen zurueck ins Hotel zu gehen, um ein bisschen zu entspannen, was aber nicht moeglich war, da Mama Ute und Papa Andreas versehentlich alle Schluessel zum Hotel mitgenommen hatten. So haben wir uns umentschieden und sind noch einige weitere Blocks gelaufen bis wir sie am spaeten Nachmittag endlich im Hotel angetroffen haben. Spaeter sind wir einfach nochmal spazieren gegangen.
Am letzten Tag, Mittwoch, haben wir noch eine Bootsfahrt entlang Manhattan und der Freiheitsstatue gemacht. Es war einfach nur toll. Der Blick auf die Freiheitstatue war Wahnsinn. Jeder der Nach New Yrk City kommt und auf die INsel moechte, sollte darauf verzichten und einfch nur eine Bootsfahrt machen, denn auf der Insel waren so viele Menschen, dass man bestimmt mindestens einen halben Tag dort verbringen muss. Nachdem wir wieder an Land waren, ist Christoph noch Angeln gegangen. Das wollte er sich nicht nehmen lassen, nachdem er schon vor der Bootsfahrt eine Flunder gefangen hatte. Das ist mein Freund! Die Leute dort meinten nur, dass andere nach 1 1/2 Stunden nichts fangen und waren begeistert, als er bereits nach 5 Minuten etwas an der Angel hatte. Zurueck im Hotel, haben wir unsere Kameras aufgeladen und uns noch ein wenig ausgeruht. Dann sind Ute und Andreas ncoh ein bisschen spazieren gegangen, um noch einmal die leckeren sauren Gurken zu hlen, die wirklich gut geschmeckt haben. Min Schatz und ich haben entschlossen unsere letzten gemeinsamen Stunden im Museum of Sex zu verbringen. Wirklich aufregend war es nicht, aber manches war lustig anzusehen. Nach unserem kleinen historischen Ausflug sind wir noch einmal zurueck ins Hotel, damit ich mich von Christophs Eltern verabschieden konnte. Gegen 19 Uhr sind wir dann zur Grand Central Station losgelaufen, obwohl mein Zug erst 20.40 Uhr kommen sollte. Aber wir wollten nicht hetzen und haben uns noch fuer einige MInuten in den Bryant Park, direkt an der Grand Central Station, gesetzt und ein paar letzte Fotos geschossen. Als es dann soweit war, sind wir zusammen zum Zug gelaufen und ich konnte meine Traenen nicht mehr zurueckhalten. Es war vergleichbar mit dem Abschied, als ich anch Amerika geflogen bin. Zur Erinnerung hab ich noch sein Parfuem bekommen, womit ich meinen Keinohrhasen eingesprueht habe, Auf dem Weg zurueck nach Greenwich, hab ich mir noch einmal alle Fotos angeguckt, die ich gemacht habe und bin aus dem Weinen nicht mehr herausgekommen. Zurueck im langweiligen Greenwich, habe ich mir ein Taxi genommen und bin “nachhause” gefahren. wo mich dann noch meine Gastmutter erwartet hat, welche die letzte war, die ich an dem Abend noch sehen wollte.
Am naechsten Morgen hatte mich der Alltag dann auch schon wieder. Leider…
P.S. Ich liebe dich.